Freitag, 11. April 2008
crab catching
Heute gab es fuer mich ein interessantes Erlebniss: Joseph, ein an die 70 Jahre alter Mann, hat mich mit zur Krabbenjagd genommen. Wir hatte schon zweimal Krabben gegessen, die Joseph gefangen hatte. Am heutigen Vormittag sind wir dann durch das Dorf zum Fluss gegangen, wo man die Dinger fangen kann. Bis man aber das Dorf durchquert hat, vergeht schon einige Zeit, da man bei fast jedem zweiten Haus zum Tee eingeladen wird. Wir nahmen dann ein paar Enkel von Joseph mit, die ungefaehr in meinem Alter sind und bei der Krabbenjagd behilfich waren. Nach zehnminuetige Marsch waren wir dann beim Fluss. Dann hiess es weg mit den Sandalen, Hosen hochkrempeln und hinein in das Wasser. Der Fluss war an die 3 Meter breit und ungefaehr bis zur Huefte tief. Als wir in den Bach hineingewatet sind, ernteten wir ein paar boese Worte von ein paar Frauen, die 20 Meter flussabwaerts Waesche waschten. Wir liessen uns aber nicht stoeren und schon ging die Jagd los: zwei Jungen hielten das provisorische Fischernetz (es war ein umfunktioniertes Moskitonetz) dicht an die Krabbenloecher, die sich entlang des Flusses unterhalb der Wasseroberflaeche befanden. Wir waren bald erfolgreich. Wir konnten insgesamt an die 10 bis 15 Krabben fangen, aber auch allerhand anderes Getier. Fische, Aale(snakefish), prawns (auf gut italienisch gamberetti) und einmal ging uns sogar eine Schlange ins Netz. Zuvor hatte ich mich schon bei den Jungen beschwert, dass ich hier in Indien noch keine Schlangen gesehen habe. Die Krabben genossen wir dann heute zum Abendessen. Und obwohl zurzeit mein Verdauungssystem nicht zu hundertprozent funktioniert, liess ich mir das zarte Krabbenfleisch schmecken!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
5 Kommentare:
soso, wos wearsch vorhear lei gessen hoben, dass "verdauungsstörungen" hosch, sprich die sch***?
mmhmm krabben... des erinnert mi an di vongoleernte in jesolo in summer... leckerli
Hey...
volle super sein deine stories...
lei weiter so....
wenn du wieder do bisch muas i dir unbedingt a poor sochen erzählen, de passiert sein während du weg worsch... ;) ober i sig schun du wersch mear geschichten zu erzählen hoben als i...
ober iaz dauerts eh nemmer long...
also... schiane Zeit no.. bis bold..
LG Manu**
Natur pur, ba enk. Krebs sein nänlich glab I empfindlich.In Pseier sein jedenfolls die Flusskrebs verschwunden, seit die Düngemittel vun Golfplotz in Krebsboch inni gschwänzt wern.
http://www.youtube.com/watch?v=sPqxKtfKBAk
;-)
h1
Kommentar veröffentlichen