Samstag, 26. Januar 2008

"This is India"

So, ich habe es tatsaechlich geschafft: ich bin heil hier in Naganahalli angekommen. Nur ein paar Worte zur Reise. Nachdem mich meine Eltern nach Mailand gebracht haben, habe ich bald das Flugzeug nach Frankfurt genommen. Dieser Flug hatte gut eine halbe Stunde oder mehr Verspaetung. Musste dann fast im Laufschritt den hypermodernen Flughafen in Frankfurt durchqueren, bis ich mein Gate gefunden habe. "Passengers to Bangalore please come to Gate B 46" 10 Minuten bevor das Gate zumacht, checke ich schnell ein und komme aus dem Staunen nicht heraus. Boeing 747 absolut komfortabel! Bis ich tscheke, dass ich zuerst durch die Business Class gegangen bin. Economy ist aber auch nicht schlecht. Der Flug nach Bangalore vergeht ganz schnell und beim Aussteigen aus dem Flugzeug muss ich einfach grinsen. Es geht nicht anders: ein cooles Land! Hehe. Ich hole mein Gepaeck und stelle mich darauf ein, dass ich jetzt mindestens zwei, drei Stunden warten muss, bis ich mit einem Taxi weiter zur Busstation fahren kann. Ich setze mich gemuetlich hin, nach 10 Minuten kommt ein Flughafentyp mit einem Schild. "Domnik?" Unglaublich, draussen wartet Father Joseph auf mich. Was fuer ein Glueck! Er durfte nicht in den Flughafen, da gestern und heute Tag der Republik in Indien ist. Wir uebernachten bei Father Mariappa, einem Freund des Father Joseph. Am naechsten Tag tauchen wir in das Verkehrstreiben Bangalores. Einige wichtige Informationen: Linksverkehr, Hupen ist hier gleich wichtig wie Gangschalten, keine Anschnallpflicht, der Staerkere bzw. der Waghalsigere setzt sich durch. Wir fahren mindestens eine Stunde durch die Stadt, bis wir endlich an das Ziel kommen. Was wir dort machen, weiss ich nicht. Als Father wiederkommt, hat er einen Schlauch in der Hand. "For the car" Indisches Englisch ist uebringens fast eine eigene Sprache. Dann fahren wir zur Busstation und fahren in ungefaehr 2 Stunden nach Mysore. Dort hat Father sein Auto geparkt und wir fahren dann hierher ins Dorf. Dort gibt es Abendessen: Reis, Fisch, Kartoffelsauce, Ciabatte (eine Art Omellet) und ueber dem Feuer gebackene Schweinsohren. Hier im Dorf gibt es nur abends Strom und er faellt oefters aus. Deshalb muss ich jetzt Schluss machen. Habe heute schon Bekanntschaft mit den indischen Kindern gemacht. Kann schon ein paar Worte Kannada: niru = Wasser, mara = Baum. So jetzt muss ich es lassen, haette noch viel zu erzaehlen. Liebe Gruesse nach Italien!

3 Kommentare:

josellwoll hat gesagt…

Viel Segen auf deiner Mission!
Josef

Anonym hat gesagt…

Hallo Dominik!

Wie geht es dir? I hoffe sehr gut. Ich wünsche dir eine schöne zeit in indien!

Liebe Grüße deine OMA!

Anonym hat gesagt…

Super dass guat unkemmen bisch. Des gehudle af`n flughofn erinnert mi an insern flug zu crn, i winsch dir no viel mehr gottes segen für dein aufentholt in indien als mor nen schun af dor sem reise ghob hobm...